Das Freie Spiel

Ich höre von verschiedenen Personen immer wieder das sie als Spielleiter Probleme mit dem freien Spiel haben. Also freies Spiel in dem Sinne, das die Spieler tun und lassen können wonach ihnen der Sinn steht. Damit das nicht im totalen Chaos endet, hier einige Tipps dazu:

Die Umgebung

Man kann vorerst das Freie Spiel auf eine bestimmte Umgebung eingrenzen, etwa auf ein Dorf  und dessen Umland. Bei Aborea würde sich Leet sehr gut eignen, da man dazu die meisten Infos hat. Dann schreibt man sich die wichtigsten Personen, Örtlichkeiten und Händler + Einkaufslisten der Ortschaft auf. Desweiteren benötigt man noch einige Interessante Örtlichkeiten die man erkunden kann. Das können alte Ruinen, Höhlen, Lager (von Räuber/Goblins usw.) und andere sein. Eine kleine Hintergrundgeschichte zu diesen noch und das Grundgerüst ist fertig.

Die Beschäftigung

Die Spieler wollen natürlich auch beschäftigt werden. Dazu verstreut man Hinweise und Aufgaben in der Gegend. Etwa Steckbriefe am Schwarzen Brett des Dorfes von Räuberhauptmännern, Gerüchte über einen Schatz in einer Höhle oder ein Gegenstand der dem örtl. Händler gestohlen wurde. Aber auch ganz normale Arbeit kann beschäftigend sein, wie der Schmied, der Hilfe bei seiner Arbeit braucht und einem dafür einen Preisnachlass bietet oder der Gerber, welcher bestimmte Felle benötigt. Der Fantasie sind hier eigentlich kaum Grenzen gesetzt, solange es nachvollziehbar bleibt.

Das bereitet einem natürlich nicht auf alles vor was der Spieler vielleicht gerne tun würde, aber man kann so seiner Gruppe immer etwas bieten. Und sollten die Spieler z.B.: auf einen Steckbrief nicht eingehen, kann man das ganze natürlich auch weiterspinnen. Etwa die Räuberbande die mehr Macht und Einfluss gewinnt und dadurch mehr Kontrolle über die Umgebung bekommt, oder der Schatz in Höhle XY, welcher bereits von jemand anderen ausgehoben wurde.

Ich hoffe die Tipps helfen einigen beim freien Spiel und sorgen für einige Unterhaltsame Abende.

Raven

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